Links
Juni 23, 2006
- Fads:
- Asia:
- Europe:
Benchmark China
Juni 18, 2006
In China wird schneller entschieden (Genickschläge für Querulanten motivieren Bedenkenträger zur harmonischen Mitarbeit) und billiger gearbeitet. Betriebsräten müssen sich mit dieser neuen Benchmark auseinandersetzen. Wie informiert man sich vernünftig über China?
Nebenstehend finden Sie einen der vielen Leckerbissen aus dem China-Informationsdienst Xiù Cai des Ostasien-Instituts der FH Ludwigshafen. Das Blatt kommt nicht aus dem Elfenbeinturm. Der Macher dahinter hat Geschäftserfahrung in China.
Nachtrag: Deutsche Unternehmen machen in Europa Lobbyarbeit für ein Senken der sozialen Standards im europäischen Arbeitsrecht. Gleichzeitig machten europäische Handelskammern in Vietnam Front gegen Streikrechts und in China Front gegen Verbesserung der sozialen Standards im Arbeitsrecht, wenn die dortigen Regierungen ihr Arbeitsrecht nur ein wenig an europäische Standards anpassen wollen. Die Benchmarks, mit denen Unternehmer in Deutschland drohen, werden also von ihnen global erzeugt. Globalisierung ist kein unüberwindliches Naturereignis. Von diesem Doppelspiel sollte man sich also nicht bange machen lassen. Links:
Klaffende Widersprüche
Juni 18, 2006
TNS-Infratest meint, dass der Einfluss von Führungskräften überbewertet werde. Geschäftsführer Gerhard Lux: "Eigentlich müssten die Gehälter der Chefs nach unten korrigiert werden".
Die SZ (2006-06-17, S.V2/13) berichtete das unter der Schlagzeile "Stochern im Nebel". Vorgestellt wurde eine repräsentative Studie "Strategisches Management". Eingeladen hatten die Management Akademie München und die Lux Kultur Agentur. "Vor allem hinsichtlich der internen Prozesse und Abläufe in den Unternehmen klaffen Widersprüche zwischen Anspruch und Wirklichkeit". Das ist aber eine Überraschung!
Betriebsräte wissen das längst.
Vielleicht wird die Studie den heutigen Führungskräften aber nicht wirklich gerecht. Sie legt die falschen Maßstäbe an. Wirtschaft kann man nicht sich wirtschaftswissenschaftlich selbst erklären lassen, sondern dieses Glaubenssystem muß in der ihm angemessenen Weise von außen religionswissenschaftlich und sozialpsychologisch beobachtet werden. Das ist nötig, um sich von dem Auseinanderklaffen der vorgeblichen und der tatsächlichen Aufgaben von Führungskräften nicht überraschen zu lassen. Die Kluft ist nur eine Folge unseres Glaubens an die von uns selbst geschaffenen Management-Mythen. Dass die Moderne säkularisiert sei und es darin keine Priester und Hohepriester mehr gäbe, ist nämlich ein Irrtum.
Werkzeuge
Juni 10, 2006
- Linux Toolbox:
- Window Manager: ION3
- Backup: afio (s.a. Karsten Günther: Linux, 2006, ISBN 3826615131)
- Editors: Joe’s own editor | SciTe
- Pictureviewer: KuickShow (home)
- Planning: Imendio
- Compression: p7zip
- Home Banking: Mon€y-P€nny
- RT (Request Tracker): Homepage, Dokumentation, Kommentar und WebRT
- CJK: Smart Common Input Method | SCIM/SKIM under Debian at SLS | B2D
- root access: sudo | op
- rpms: livna repository
- Toolbox für ein anderes Betriebssystem (und z.T. auch Linux):
- Office Suites: OpenOffice | OO Language Packs
- LaTeX: PC WPs to LaTeX | Writer2LaTeX (for Java)
- browser & mail
- Graphics: GIMP | GTK
- Vector Graphics: Autotrace or Potrace | Pstoedit | Inkscape or Sodipodi
- file compression
- PDF creator
- ghostscript
- diagram drawing
- Planning: Python Module for Project Planning | Zettelkasten nach Niklas Luhmann | Links: Project Management | Wikipedia
- Viewers: PDF reader | Irfanview | ViewMate f. Gerber | Myriad f. Orcad
- Video Streaming: VideoLAN
- Sound: ogg
- Database: database and database browser
- Encryption (Verschlüsselung): GnuPG with iconv.dll under a Win GUI. Also: Explorer Extension for GnuPG
- Drive Encrytion: TrueCrypt
- Programming: Python | Tcl/Tk | Ruby | Lua | Io
- Editors: SciTE | Joe (install Cygwin with Joe) | gVim
- Version Management: Subversion | Bugzilla & Deskzilla | difference examiner
- Unix on Windows
- GCC for Windows
- filemanager
- ftp with ffftp or FileZilla
- SFTP/SCP: WinSCP
- PPP over Ethernet (e.g. for DSL)
- Wiki
- Java runtime environment (JRE)
- Library for Games (SDL)
- Free SW and Open Source SW: TheOpenCD | GNU tools | UNESCO Free Software Portal | GNUwin
Freier Wille
Juni 7, 2006
Verteidige meinen freien Willen nicht. Ich brauche ihn lieber für mich selbst:
"Die Daumenschraube eines jeden finden: Dies ist die Kunst, den Willen Anderer in Bewegung zu setzen. Es gehört mehr Geschick als Festigkeit dazu. Man muss wissen, wo einem Jeden beizukommen sei. Es gibt keinen Willen, der nicht einen eigentümlichen Hang hätte, welcher, nach der Mannigfaltigkeit des Geschmacks, verschieden ist. Alle sind Götzendiener, Einige der Ehre, Andere des Interesses, die meisten des Vergnügens. Der Kunstgriff besteht darin, dass man diesen Götzen eines Jeden kenne, um mittels desselben ihn zu bestimmen. Weiß man, welches für jeden der wirksame Anstoß sei, so ist es, als hätte man den Schlüssel zu seinem Willen. Man muß nun auf die allererste Springfeder oder das primum mobile in ihm zurückgehen, welches aber nicht etwa das Höchste seiner Natur, sondern meistens das Niedrigste ist: denn es gibt mehr schlecht- als wohlgeordnete Gemüter in dieser Welt. Jetzt muss man zuvörderst sein Gemüt bearbeiten, denn ihm durch ein Wort den Anstoß geben, endlich mit seiner Lieblingsneigung den Hauptangriff machen; so wird unfehlbar sein freier Wille schachmatt."
(Balthasar Grácian: Handorakel und Kunst der Weltklugheit, 1647, Übersetzung: Arthur Schopenhauer)
Verantwortung ohne Macht?
Juni 4, 2006
"xxx-Betriebsräte … übernehmen Verantwortung, wollen keine Macht, sondern sorgen für Gerechtigkeit und Harmonie im Betrieb… Herz ist Trumpf bei den Betriebsräten der xxx."
Aus Werbematerial der xxx zu einer BR-Wahl, 2006/05
Belastungssituation von IT-Beschäftigten
Juni 4, 2006
Erich Latniak / Anja Gerlmaier: Zwischen Innovation und täglichem Kleinkrieg (Belastungssituation von IT-Beschäftigten), IAT-Report 2006-04, ISSN 1619-1943
Versicherung bei langen Arbeitszeiten
Juni 2, 2006
Arbeiten wie in Japan (siehe Bild mit Buchtitel Die Arbeit hört nicht auf) ist nicht so arg gesund. Die Grauzonen des Themas erlauben viele fruchtlose Diskussionen dazu. Aber Versicherungen können sich das nicht leisten. Sie sind wahrscheinlich die kompetentesten Ansprechpartner für Fragen zu Risiken durch Mehrarbeit. Siehe S.30 in "Brücke" 2/2003 (Thema des Heftes: Psychische Belastung am Arbeitsplatz).